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Netzwerke 4/98

IBM bringt neues Network Computing Betriebssystem

WorkSpace On-Demand, das neue Netzwerk-Betriebssystem für Intel-Server, klassische PCs und Java-Clients, ermöglicht einen komfortablen und kostengünstigen Übergang vom traditionellen Client/Server-Modell zum Network Computing.

Es unterstützt existierende Hardware und Softwareapplikationen. Die Systemverwaltung wird auf den Server verlagert, was neben einer drastischen Vereinfachung auch eine erhebliche Senkung der Betriebskosten bewirkt.

"Mit IBM WorkSpace On-Demand können Unternehmen modernste Network Computing-Technologie wie Java nutzen, ohne dafür ihre bisherigen Hard- und Softwareinvestitionen zu opfern", betont Klaus Heussler, Manager Software, IBM Österreich. IBM WorkSpace On-Demand gewährleistet einen sicheren und konsequenten Ausbau des Netzwerks - unabhängig davon, ob ein Unternehmen künftig auf Network Computing, Java, das Internet oder firmeninterne Intranets setzen will. Diese Flexibilität bietet auch optimale Voraussetzungen, um beispielsweise die auf Softwareebene äußerst anspruchsvolle Datumsumschaltung zur Jahrtausendwende zu meistern.

"Kommandozentrale" Server

WorkSpace On-Demand besteht aus einer Client-Umgebung und einigen serverseitigen Utilities, die dessen Umgebung verwalten und den Warp Server ergänzen. Sämtliche Applikationen und die unterschiedlichsten Datensätze werden mit WorkSpace On-Demand zentral auf dem Server bereitgehalten. Von dort werden sie bei Bedarf über eine jeweils maßgeschneiderte Schnittstelle bereitgestellt. Mitarbeiter, die ein bestimmtes Programm, eine spezielle Grafikoberfläche oder den Netscape Navigator Browser benötigen, können sich von jedem kompatiblen Rechner innerhalb des Netzwerks einloggen und die vom Server exklusiv freigeschaltete Software abrufen.

Neue Anwendungen oder andere Veränderungen des bestehenden Datenpools muß der Systemadministrator nicht mehr an jedem einzelnen Client durchführen, sondern erledigt dies jetzt direkt am Server. Auf dem Bildschirm des jeweiligen Benutzers signalisiert ein neues Icon, daß ihm gerade eine neue Anwendung zugewiesen wurde. Für Backups und Wiederherstellung von User-Daten nutzt WorkSpace On-Demand bestehende Systemmanagement-Tools des OS/2 Warp Servers.

Kosten sparen und die Verwaltung vereinfachen

Dadurch werden Abläufe vereinfacht, eine hohe Datensicherheit gewährleistet und Kosten deutlich reduziert. "Es ist einfacher, 6.000 Server zu managen als 30.000 Clients", bringt es Martin Fischer, Abteilungsleiter für PC-Hardware und -Systemsoftware bei FIDUCIA, auf den Punkt.

Dieses große deutsche Servicerechenzentrum hat WorkSpace On-Demand bereits in einer Testphase eingesetzt und zeigt sich mit den Sicherheitsstandards und der Benutzerunterstützung äußerst zufrieden.

Bestehende Installationen nutzen und ausbauen

Als einziges Produkt auf dem Markt unterstützt WorkSpace On-Demand nicht nur 100 % Pure Java über seine Java Virtual Machine, sondern auch OS/2-, DOS- und Windows 3.x- Anwendungen auf Rechnertypen mit 486er-Prozessoren und aufwärts.

Eine 3270- und 5250-Emulation ermöglicht den Zugriff auf den Host. Über den Citrix WinFrame Server führt der Weg zu 32-Bit-Anwendungen unter Windows 95 und Windows NT.

Spezielles Upgrade-Angebot für OS/2 Anwender

WorkSpace On-Demand ist ab sofort bei den IBM Business Partnern erhältlich. Das Serverpaket kostet öS 12.888,- Im Preis enthalten sind die Serververwaltung, Management Utilities, der Client Code sowie das Zugriffsfeature für den Client Access. Jede weitere Serverlizenz kostet öS 12.024,-. Der Preis pro zusätzlichem Client Access beträgt öS 3.900,- (alle Preise inkl. MwSt.).

Anwendern, die bereits mit früheren OS/2-Versionen arbeiten, bietet IBM spezielle Upgrade-Preise und UPOs (Upgrade Protection Options).


Bezugsquelle:
IBM Österreich
Tel. 01/1706-0

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