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Storage & Informationsmanag.
Speicherstrategien
Wege aus der Komplexitätsfalle
Teile der Speicherlandschaft verlagern sich in die Internet-Wolke, Rechenzentren entdecken Solid State Disks und hinterfragen Multi-Vendor-Strategien: Zukunftspläne für kunterbunt gemischte Speicherlandschaften.

Selbstheilendes SAN: Xiotechs Technologie Intelligent Storage Element (ISE) findet sich unter anderem im Produkt Emprise 5000.

Vor einigen Jahren war der nach oben schnellende Speicherbedarf noch für erstaunte "Ohs" und "Ahs" gut. Inzwischen wird ein Abflachen der Kurve nicht mehr erwartet. Laut der Marktforscher von IDC soll der Storage-Bedarf weiterhin um jährlich 60% zunehmen.

Auf den ersten Blick hat sich in Data Centers nicht viel verändert. Im Laufe der Zeit Gewachsenes lässt sich immer noch nicht reibungslos zusammenfügen, das Potenzial für Verbesserungen ist hier nahezu unverändert groß. Seit Storage mit dem Aufkommen von Speichernetzwerken ins Zentrum der IT-Infrastruktur gerückt ist, stehen die Themen Verfügbarkeit und Sicherheit ganz oben auf der Prioritätenliste. Speicher soll gewissermaßen nebenbei vom Kosten- zum Erfolgsfaktor werden, daher gilt es die I/O-Performance voranzutreiben und überhaupt an allen Effizienzrädchen zu drehen - doch nicht um jeden Preis: IT-Budgets bewegen sich weiterhin in knappen Grenzen.

Die nahe Zukunft hält eine Reihe von Veränderungen bereit. Geht es nach den Analysten von IDC soll es im Laufe des heurigen Jahres zu "signifikanten Verlagerungen" kommen wie Daten gespeichert, gemanagt und gesichert werden. Für die viel geprüften Speichermanager stehen entscheidende Übergangspunkte an: Zum richtigen Zeitpunkt dabei sein ist alles.

Multi-Vendor-Strategien in Frage gestellt

Andrew Reichman von Forrester rät zur Vorsicht bei Multi- Vendor-Strategien. Diese könnten zu „komplexem Management und schlechter Speicherauslastung führen“.

Der verlässlich wachsende Appetit auf Speicher lässt den Markt florieren. Während sich die Anbieter im harten Wettbewerb nichts schenken, profitieren Kunden von günstigen Preisen. Laut einer Erhebung der IT-Marktforscher von Forrester macht die Speicherausrüstung samt dazu gehöriger Software zehn Prozent des Hardware-Budgets aus. Mit der für 2008 erwarteten Zunahme auf 14 Prozent steigt für die Rechenzentren weiter der Druck, Kosten zu senken.

Doch über den Nutzen, im Rechenzentrum eine bunte Hardware-Vielfalt zusammenzufügen sind sich Experten nicht mehr ganz einig. Die Anbieter gegeneinander auszuspielen erwies sich nur als bedingt erfolgreich. "Die Strategie kann dazu beitragen die Preise zu senken und Herstellerabhängigkeiten zu beschränken, sie kann allerdings auch zu komplexem Management und schlechter Speicherauslastung führen", resümiert Forrester-Analyst Andrew Reichman in einem Report zur Konsolidierung von Speicherlandschaften. Den Fokus auf einen Anbieter zu richten, würde zwar nicht notwendigerweise zum billigsten Preis pro Gigabyte führen. Auf lange Sicht ließe sich allerdings Geld durch einfacheres Management, bessere Auslastung und die erhöhte Spezialisierung von Mitarbeiter sparen.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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