Gil Shwed, Chairman & CEO von Sicherheitsspezialist Check Point, ging auf der diesjährigen Kunden- und Partnerkonferenz CX Experience 2007, die in diesem Jahr in München stattfand, gleich in medias res: "Fünf Schlagworte kennzeichnen Check Point", erklärte er zum Auftakt seiner Keynote und diese seien Kontinuität, Konsistenz, Offenheit, Innovation und all das führe zum fünften Schlagwort, der so genannten Pure Security, dem Slogan unter dem die diesjährige Konferenz stand. Erstes und zweites Kriterium sei dadurch gewährleistet, dass Check Point seit 1993 immer dasselbe Geschäftsmodell verfolgt habe, nämlich IT-Sicherheit. Offenheit stehe für Systeme, die sich an jedes Unternehmen anpassen, Innovation habe man in der Vergangenheit bewiesen und wolle das weiterführen und Pure Security sei das Cover, das alles abdecke.
"Pure Security"

Auf dem Weg zur End-to-End-Sicherheit: Gil Shwed, Chairman & CEO von Sicherheitsspezialist Check Point
Doch auf diesem Status Quo will sich Check Point nicht ausruhen. Das Ziel ist die so genannte End-to-End-Sicherheit, die Strategie der "Pure Security" der erste Schritt dazu. End-to-End-Sicherheit bedeutet dabei für Check Point zum einen eine hundertprozentige Verschlüsselung, die allgemein höchsten anerkannten Sicherheitszertifizierungslevel sowie "zero click operations" Sicherheit im Unternehmen, ohne dass Zusatzschritte erforderlich seien. Und last but not least soll diese Sicherheit auf allen Plattformen verfügbar sein.
Kein Mangel an Announcements
Was gab es noch bei Check Point? Natürlich jede Menge Announcements. Das spannendste dabei ist die Kooperation von Check Point, Intel und Nokia. Die drei Unternehmen wollen künftig gemeinsam an der verstärkten Absicherung der Unternehmensnetzwerke arbeiten. Ziel ist es, Unternehmenskunden neue Sicherheitsplattformen anzubieten, die die Sicherheit von Unternehmen durch Prüfung des Netzwerkverkehrs in Multi-Gigabit-Umgebungen ermöglichen und noch intensiver nach Anzeichen von Angriffsversuchen suchen, ohne die Netzwerkleistung zu beeinträchtigen.
Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die neue Nokia IP2450 Sicherheitsplattform, eine integrierte High-End-Sicherheits-Appliance für Firewall/VPN-Lösungen. Auf technischer Ebene ermöglichen Nokia, Check Point und Intel durch Zusammenführen ihrer Innovationen in einem dreigliedrigen Ansatz die Nutzung der Netzwerk-Sicherheitsstruktur von Unternehmen im vollen Umfang.
Der Intel Xeon 5355 Quad-Core-Prozessor ermöglicht Sicherheitsplattformen eine noch Verwaltung hoher Datenverkehrsaufkommen auf CPU-Ebene. Die vor kurzem vorgestellte Check Point CoreXL Lösung ist Teil der Open Performance Architecture und bietet Leistung auf Rechenzentrumsniveau mit strengen Sicherheitsprüfungen, die die Leistung von Multi-Core-Prozessoren nutzen. Nokia verbindet das eigene, für Sicherheitsaufgaben optimierte Betriebssystem Nokia IPSO und die Nokia Netzwerkprozessoren Innovation (Accelerated Data Path Card Multi-Processing) und bietet somit ein Lösungspaket auf einer IP-Sicherheits-Appliance an - unterstützt durch seinen weltweiten Service und Support.
Im nächsten Schritt plant Nokia zu Beginn des nächsten Jahres die Unterstützung von Check Point CoreXL auf der Nokia IP2450 und anderen Multi-Core-Plattformen. Auf dem Weg zur Vermarktung der Produkte planen die Unternehmen ab November in ausgewählten Ländern in Europa und im Nahen Osten die gemeinsame Durchführung von Sicherheits-Briefings.





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Rüdiger Maier war von 1999 bis 2009 MONITOR Chefredakteur 
