Durch den teilweise dramatischen Preisverfall im Hardwarebereich (minus 25%) fiel das Wachstum gegenüber 2005/06 (Umsatz 57 Mio.) mit 1,4% nur gering aus. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, hat sich Konica Minolta schon in den vergangenen Jahren vom traditionsreichen Druck- und Kopieranbieter immer stärker zum Lösungsanbieter entwickelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr überstieg der Anteil der Dienstleistungsumsätze (41%) erstmals den Anteil der Hardwareumsätze (39%), der den angestammten Bereich der multifunktionalen Drucksysteme umfasst.
"Wir sind auf unser Wachstum im Systemintegrationsbereich sehr stolz", erläutert Geschäftsführer Ing. Johannes Bischof, MBA. Die Konica Minolta-Dienstleistungen decken inzwischen eine sehr breite Palette rund um das elektronische Dokument und darüber hinaus gehende Services ab. Zum Teil hat hier die österreichische Niederlassung auch eine Vorreiterrolle innerhalb des Konzerns übernommen, so Bischof.
Für 2007 sieht Bischof einen ungebrochenen Trend zur Farbe ("Wir haben noch nie so viele Farbsysteme verkauft wie 2006."), räumt aber auch im Schwarz/Weiss-Segment gute Verkaufschancen ein. Viel erwartet man sich 2007 vom Bereich Produktionsdrucksysteme (Light Production Printing) bei denen Konica Minolta mit dem bizhub PRO C6500 schon erste große Markterfolge erzielen konnte. Dieser neu entwickelte Geschäftsbereich steuerte 2006 bereits rund 10% zum Jahresumsatz bei.





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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 
