Dynamisches Wachstum kennzeichnet das österreichische Pharmaunternehmen mit Firmenzentrale in Unterach am Attersee und Aktivitäten rund um den Globus. Open Source Software steht seit vielen Jahren im Einsatz. Erfolgreicher Projektpartner bei den unternehmensweiten Open Source Projekten ist seit einigen Jahren der mit Cluster Implementierungen erfahrene Wiener Open Source Dienstleister CUBiT IT.
Die starken Expansionen der letzten Jahre ließen bald die Speicherkapazität des Pharmaunternehmens knapp werden. Die Forderung auf Hochverfügbarkeit wurde immer dringlicher. Die bis an Grenzen ausgereizten vier Server und das Network Appliance FAS270 single head Speichersystem reichten nicht mehr aus, drohten instabil zu werden und gefährdeten den wertvollen Datenbestand.
Gemeinsam mit den Experten der CUBiT wurde eine zukunftssichere Lösung ausgearbeitet, implementiert und in Betrieb genommen. Auch hier hatte stabile, kostengünstige Open Source Software Vorrang. Das schwache Speichersystem wurde durch eine mächtige Network Appliance High Performance Clusterlösung mit einer FAS3020c, 12 Shelves, ohne Switches ersetzt. Nach einer Migration auf die Managementsoftware Vmware zur Verwaltung virtueller Infrastrukturen und der Konsolidierung auf 4 Server wurden zur Erreichung der Ausfallsicherheit alle Dienste im VMware geclustert und so redundant zur Verfügung gestellt.
"Für uns stellt der Einsatz von Network Appliance NAS Storage eine erhebliche Verbesserung in vielen Kernbereichen dar. Neben der hohen Betriebssicherheit und der exzellenten Performance waren die Flexibilität bei der Provisionierung von Speicher, die Einfachheit des Betriebes und der Anschluss via Gigabit Copper Ethernet wesentliche Faktoren für diese Entscheidung, die wir mit unseremn bewährten Open Source Partner CUBiT erfolgreich umsetzen konnten. Durch den Einsatz der Snaphot Technologie konnten wir unseren Backup/Restore Prozess wesentlich vereinfachen und vor allem homogenisieren. Die Vielzahl der unterstützen Protokolle wie NSF, CIFS, iSCSI gestattete eine problemlose Integration des Network Appliance Filers in unsere IT Landschaft. Das potente NAS-System stellt heute den Kernpunkt in einem ausfallsicheren, standortverteilten Rechenzentrum dar", stellt Wolfgang Fürtbauer, IT-Leiter der Ebewe Pharma, fest. Das Vmware VirtualCenter bietet einen flexiblen zentralen Steuerungspunkt für die virtuellen Rechenressourcen des Rechenzentrums.
Redundant wurde auch der Backbone mit Cisco umgesetzt. Eine redundante Firewall mit Fortigate schützt vor unbefugten Zugriffen. Redundantes Storage mit Network Appliance und redundante Server mit Linux, Heartbeat und Vmware-Server runden die komplette Standort-Redundanz des weltweiten Konzerns ab. "Bei dieser Lösung kann sogar ein Rechenzentrum komplett verloren gehen; ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen", freut sich CUBiT-Chef Peter-Paul Witta. Mit seinem Team wurde eine GXP-konforme Abwicklung und die Erstellung aller notwendigen Qualifizierungsunterlagen mit dem Kunden durchgeführt.
Das Unternehmen
Ebewe Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG wurde 1934 in Wien gegründet und ist seit 1945 in Unterach am Attersee beheimatet. Von 1956 bis 2001 war Ebewe Pharma Teil der Knoll bzw. BASF (Deutschland), seit 2001 ist es ein eigenständiges international tätiges, österreichisches Pharmaunternehmen. Der Umsatz betrug im Jahr 2005 144 Mio. Euro, die Exportquote liegt bei 90%. Das Produktportfolio von Ebewe Pharma umfasst Produkte aus den Indikationen: Zentrales Nervensystem, Onkologie und Herz/Kreislauf.





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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 
