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Wirtschaft
Zeitreise durch die österreichische Verwaltung
"E-Government am roten Faden"
Zu einer Zeitreise durch die österreichische Verwaltung lud das Bundesrechenzentrum anlässlich einer Präsentation der wichtigsten E-Government Anwendungen Österreichs.

250 Jahre nach der Mitte des 18. Jahrhunderts eingeleiteten Verwaltungsreform Maria Theresias und Josephs II gab das Bundesrechenzentrum mit der Ausstellung "Vom AKT zur IKT" in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn Kunden und Partnern einen Überblick über die wichtigsten E-Government Anwendungen in Österreich. Neben historischen Ausstellungsstücken, die die Entwicklung des Beamtenarbeitsplatzes samt Equipment durch die Jahrhunderte dokumentierten, wurden die bedeutendsten E-Government Projekte mit Schaubildern, multimedialen Präsentationen und Workstations veranschaulicht.

Was 1997 mit dem Online-Amtshelfer "help.gv.at" begann, ist heute E-Government: Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für die Interaktion zwischen Staat und Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Die Bundesrechenzentrum GmbH hatte als IT-Dienstleister des Bundes und E-Government Partner der Verwaltung maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. So wurden in den letzten Jahren gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft die bedeutendsten E-Government Projekte umgesetzt, die Österreich im europäischen E-Government Ranking vom 13. auf den vierten Platz brachten.

Die BRZ GmbH hat in den letzten Jahren in allen Unternehmensbereichen ein starkes E-Government Know-how aufgebaut und war in einen Großteil der technischen Reformprojekte involviert. "Wir haben den Staat in seiner Entwicklung zu einer serviceorientierten Organisation im Dienste des Bürgers von Anfang an begleitet und unsere Position als führender E-Government Partner kontinuierlich gefestigt. Mittelfristig wollen wir in diesem Segment einen Marktanteil im Bund von über 50 % erreichen", erläutert Mag. Erhard Schmidt, MBA, Sprecher der Geschäftsführung der BRZ GmbH.

Mag. Harald Neumann, Geschäftsführer der BRZ GmbH, konkretisiert die Rolle des Unternehmens im Bereich E-Government: "Damit die öffentliche Verwaltung den Anforderungen einer modernen, bürgernahen Verwaltung gerecht wird, benötigt sie effiziente Informationstechnologie und einen verlässlichen IT-Dienstleister. Beides sicherzustellen, ist unser Auftrag."

Mit über 850 Beschäftigten betreibt die 100-Prozent-Tochter der Republik das drittgrößte Rechenzentrum Österreichs über 300 IT-Verfahren des Bundes. Es stellt IT-Infrastruktur österreichweit an 1.100 Standorten zur Verfügung. Neben über 200 lokalen Netzwerken betreut die BRZ GmbH 56.000 User und 560 Server.

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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