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Hard & Software
Lanier Bürosysteme
Vom Kopierer zum Dokumentenmanagement
Im Zuge der Eröffnung des neuen Firmengebäudes in 1230 Wien präsentierte Lanier Bürosysteme neue Lösungskonzepte für unternehmensweites Dokumentenmanagement - zum Beispiel mit individuellen Outsourcing-Modellen.

Dominik Troger

Lanier, seit 2001 eine 100-prozentige Ricoh-Tochter, setzt mit der Verlegung des Firmenstandorts in ein eigenes Bürogebäude ein deutliches Zeichen. "Der neue Standort wird für neue Impulse in unserer Marktpositionierung sorgen", so Bernd E. Klüber, Country Manager von Lanier Österreich.

Lanier ist weltweit das "Solutions-Standbein" von Ricoh, ausgerichtet auf große und mittlere Unternehmen, denen neben innovativen Hard- und Softwarelösungen rund um den Bereich Drucken-Kopieren-Scannen auch maßgeschneiderte Outsourcing-Lösungen angeboten werden.

Im Mittelpunkt steht dabei, so Klüber, immer die individuelle Kundenberatung, die Analyse der Dokumentenflüsse im Unternehmen und der Arbeitsabläufe, das Ermitteln von versteckten Kosten, das Aufzeigen von Alternativen. "Wir unterstützen Kunden dabei, Dokumente schneller, effizienter und wirtschaftlicher zu erstellen, aufzuwerten und zu verteilen", so Klüber. "Die Hardware ist dabei für uns das Mittel zum Zweck mit der sich ganzheitliche Lösungen realisieren lassen." Lanier hat diesen analytischen Ansatz unter dem Begriff "DOCutivity" zusammengefasst.

Outsourcing boomt

Eine wichtige Säule in diesem Konzept ist der Outsourcing-Bereich (Lanier Professional Services), der sich derzeit besonders spannend entwickelt. Er umfasst neben der Servicierung von Kopierer- und Drucker-Flotten in Unternehmen auch das Gesamtoutsourcing (inklusive Personal) von beispielsweise Hausdruckereien. Bei einem weltweiten Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar macht der LPS-Anteil bereits mehr als 10 Prozent aus, mit über 200 Onsite-Service Kunden und 1.800 Mitarbeitern.

Auch in Österreich besteht schon eine starke Nachfrage nach diesen Services, so Klüber. Outsourcing beschränkt sich dabei nicht nur auf den reinen Dokumentenbereich, auch die Poststelle oder die Rezeption kann hier inkludiert sein. "Wir sind global vertreten, haben auch in Österreich mehrere regionale Standorte, sind aber immer noch klein genug, um individuell auf die Kunden eingehen zu können", unterstreicht Klüber den Vorteil von Lanier gegenüber dem Mitbewerb.

Flexible und produktive Farbdrucke

Auf der Geräteseite präsentierte das Unternehmen ein neues kompaktes System für Farb- und Schwarzweißdrucke: die Druck-/Kopiersysteme LD024c und LD032c.

"Die Kosten dieser beiden neuen Systeme sind so günstig, dass wir sie als Schwarzweißsysteme positionieren, die zusätzlich den Vorteil von Farbe bieten. Bisher waren der Produktion farbiger Dokumente auf Grund der hohen Kosten Grenzen gesetzt, da sie mit speziellen Systemen oder mit Tintenstrahldruckern erstellt werden mussten," erläutert Claudia Chlumecky, Marketing Assistentin von Lanier Österreich. "Jetzt können wir direkt in der Arbeitsgruppe ein effizientes System installieren, das den Anwendern bei der Erstellung von Schwarzweiß- und Farbdokumenten bei ihrer täglichen Arbeit hohe Qualität zu geringen Kosten bietet."

Im Druck- und Kopiermodus steht das effiziente Dokumenten-Handling von digitalen Kopiersystemen der jüngsten Generation zur Verfügung - Heften, Lochen, Duplex, Verteilen und Speichern. Dokumente lassen sich in beliebigen Kombinationen von Schwarzweiß und Farbe scannen und verwalten.

Die Geschwindigkeit beträgt 24 bzw. 32 Seiten pro Minute im Schwarzweißmodus und 8 bzw. 10 Seiten pro Minute im Farbmodus bei einer Auflösung von 600 dpi. Dank der hohen Speicherkapazität (maximal 384 MB RAM plus 40 GB Festplatte) ist auch die Funktion "einmal scannen/mehrfach drucken" bei Farbdokumenten möglich, die jetzt in einem Durchgang gescannt werden. Mit einer Ethernet-Karte und den Druckersprachen RPCS, PCL5c und PostScript3 ist die Einbindung in ein Netzwerk möglich. Mit der Funktion Scan-to-E-Mail lassen sich Dokumente beispielsweise direkt vom System an jede beliebige E-Mail-Adresse verschicken.

Lanier ist jetzt unter nachfolgender neuen Adresse erreichbar: Lanier Bürosysteme GmbH & Co KG, Josef-Benc-Gasse 3, A-1230 Wien, Tel. 01/8974777-0, Fax. 01/8974777-600,

http://www.lanier.at

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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