Citrix XenDesktop-Kunden werden dadurch in Zukunft mit dem McAfee ePolicy Orchestrator ihre Desktop-Sicherheitsrichtlinien auch in virtuellen Umgebungen verwalten können. Dabei können für jeden einzelnen virtuellen Desktop individuelle Sicherheitsregeln für den Endpoint erstellt werden. Gleichzeitig sollen die besonderen Herausforderungen der Virtualisierung wie Skalierbarkeit, Leistungsfähigkeit und Komplexität ebenfalls berücksichtigt werden.
Als Teil des gemeinsamen Engagements entwickeln Citrix und McAfee Sicherheitslösungen für VDI-basierte virtuelle Desktops, die Viren-Scan und Signatur-Updates zentralisieren. Das soll die einzelnen virtuellen Maschinen von rechenintensiven Aktionen entlasten. Sicherheit und Skalierbarkeit von Virtual-Desktop-Umgebungen sollen durch die Reduzierung der Anforderungen an Prozessorleistung, Arbeitspeicher und Speicherkapazität verbessert werden.
Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen vor Ende der zweiten Jahreshälfte 2010 präsentiert werden. Sie sind dann für die Sicherung von virtuellen XEN Desktop-Systemen unter den Hypervisor-Lösungen Citrix XenServer, Microsoft Hyper-V und VMware ESX ausgelegt. Zusätzlich werden McAfee und Citrix in den Hypervisor nativ integrierte Erkennungsmechanismen für Citrix XenClient und Citrix XenServer entwickeln.
Damit wächst dem Hypervisor eine wichtige Rolle beim Schutz und bei der Erkennung von Verstößen gegen Sicherheitsrichtlinien zu. Diese neue Technologie wird auch für Xen.org mit einer Open Security API zur Verfügung gestellt. Die neue Technologie verbessert außerdem den Nutzen der Plattform McAfee Management for Optimized Virtual Environments (MOVE). Darauf können alle Hypervisor-Anbieter gemeinsam Lösungen entwickeln, um einzelne virtuelle Maschinen von rechenintensiven Prozessen zu entlasten und die Überprüfung von Sicherheitsregeln optimal zu terminieren. McAfee wird seinen Partnern offene Quellcodes zur Verfügung stellen, um so gemeinsam schnell auf die wechselnden Marktanforderungen einzugehen.


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bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 
