MicroStrategy 9 enthält eine Reihe neuer Produkte und Verbesserungen der bestehenden BI Software Plattform. Die neue Version wurde im Jänner vorgestellt und im März erstmals österreichischen Partnern und Anwendern mit viel positivem Feedback präsentiert, so Wolfgang Mayer, Country Manager von MicroStrategy in Österreich.
"MicroStrategy 9, ist die umfassendste Neuvorstellung des Unternehmens seit fast einem Jahrzehnt", erläutert Mayer. "MicroStrategy 9 fokussiert nicht nur den gestiegnen Leistungsbedarf bei Enterprise-BI-Systemen, sondern stellt auch neuartige Lösungsansätze vor, die eine schnelle Entwicklung von Abteilungslösungen durch die Fachanwender ohne Eingriffe von IT Spezialisten unterstützen."
Im Fokus: BI-Abteilungslösungen
MicroStrategy 9 umfasst neue Architekturkomponenten und Produktmerkmale, die auf die Anforderungen kleinerer BI-Systeme zugeschnitten sind. Damit sollen BI-Anwendungen auf Abteilungsebene schnell implementiert werden; ohne oder mit wenig Unterstützung der IT-Abteilung.
Fachanwender können mit MicroStrategy 9 auch eigene Dashboards erstellen. Sie profitieren von Dashboard-Vorlagen und der Unterstützung für benutzerdefinierte Vorlagen. Design-Assistenten helfen Neueinsteigern bei der Entwicklung eigener Dashboards. Die Nutzer können Berichte und Dashboards erstellen sowie Informationen untereinander auszutauschen.
"Mit der MicroStrategy ROLAP-Architektur können Fachanwender den gesamten Datenbestand durchleuchten oder im Data Warehouse ‚surfen', ohne für jede neue Informationszusammenstellung einen neuen Bericht zu bauen", so Mayer. OLAP-Manipulationen, wie Pivotieren und Drillen, stehen jetzt direkt aus der Grafik heraus zur Verfügung.
Zudem erleichtern "Multi-Source ROLAP", "In-Memory ROLAP" und eine schnelle Metadatenentwicklung die Einrichtung kleinerer BI-Umgebungen auf Abteilungsebene. Mehrere Datenbanken können parallel genutzt werden, ohne dass mit großem zeitlichen oder technischen Aufwand ein Datamart oder ein Data Warehouse erstellt werden muss.
Die neuen Distribution Services in MicroStrategy 9 sorgen zudem dafür, dass Benutzer mehr Kontrolle über die Verteilung von Berichten und Dashboards erhalten. Sie können Verteilerlisten für sich oder für Kollegen erstellen, Berichte per E-Mail, an Netzwerkdrucker oder direkt an den Computer oder Server der Empfänger senden. "Fachanwender können eigene Abonnements erstellen und ohne Beteiligung eines IT-Administrators verwalten", so Mayer.
Konsolidierung von BI-Abteilungslösungen

„Wir wollen in BI die besten sein.“ - Wolfgang Mayer, Country Manager von MicroStrategy in Österreich
MicroStrategy 9 soll die Zusammenführung dieser isolierten MicroStrategy BI-Insellösungen in ein BI-System auf Unternehmensebene erleichtern. Mit dem neuen "Multi-Source ROLAP"-Konzept können Metadaten und Berichte aus diesen Inseln schrittweise zu einem Pool unternehmensweiter Metadaten zusammengefasst werden. Es besteht keine Notwendigkeit, Originaldaten sofort in Data Warehouses oder Datamarts zu verschieben.
In einem zweiten Schritt können Unternehmen, Daten aus separaten Datenbanken schrittweise in das zentrale Data Warehouse zu überführen. Die Metadaten verweisen dabei auf dieselben Daten, allerdings an einem neuen Speicherort, ohne dass Unterbrechungen oder Neuprogrammierungen der Berichte erforderlich sind.
Stichwort: Skalierbarkeit
Ein Fokus dabei wurde auch auf die höhere Skalierbarkeit gelegt. Die Nutzung von BI-Systemen durch Tausende User und mehrere hundert Terabyte, stellt IT Abteilungen vor eine gewaltige Herausforderung. Wie kann eine hohe Abfrageperformance erhalten werden?
MicroStrategy 9 bietet dafür eine neue adaptive Caching-Technologie (In-Memory ROLAP), die den großen adressierbaren Speicherraum von auf 64-Bit Unix-, Linux- und Windows-Servern nutzbar macht. Mit Hilfe einer leistungsoptimierten Middle-Tier-Datenbank kann direkt auf die Abfragen von Berichten, Dashboards und OLAP-Analysen reagiert werden. Zudem wird mit MicroStrategy 9 eine neue Stufe der SQL-Optimierung eingeführt, durch die aufwändige Abfragen mit komplexen Metriken erheblich beschleunigt werden, erläutert Mayer.
Für die Unterstützung einer multinationaler Projektewelt kann die neue Version Berichte, Dashboards und OLAP-Analysen in der jeweiligen Sprache des Betrachters anzeigen. Zahlreiche Funktionen sorgen außerdem dafür, dass sich Entwicklungsteams, die weltweit an den gleichen BI-Anwendungen arbeiten, leichter koordinieren lassen.





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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 
