Das Besondere an der Lösung ist die Möglichkeit, die USB-Devices mit einer eigenen, ebenfalls von Kanguru angebotenen Web-Konsole zu verwalten. "Mittels dieses Remote-Managements lassen sich so zum Beispiel Security-Policies erstellen, Passwörter rücksetzen, Token über IP-Adressen lokalisieren oder auch Daten löschen, selbst, wenn die Token abhanden gekommen sind", erläutert dazu Michael Kohl, Geschäftsführer Cetus IT.
Ist ein USB-Drive abhanden gekommen, kann es gesperrt werden oder es wird ein "Remove"-Kommando gegeben. Sobald das USB-Drive dann an einen Computer mit Internetzugang angedockt wird und sich automatisch bei der Konsole meldet, erhält es einen Löschbefehl und die - ohnehin verschlüsselten - Daten werden selbständig gelöscht.
Die Token können optional außerdem nach kundenspezifischen Vorgaben bedruckt oder mit Gravur versehen werden, auch eine gravierte externe Seriennummer und die Ausstattung mit Sicherheitsfarben sind möglich.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Sticks durch einen Schalter hardwaremäßig gegen unbeabsichtigtes Überschreiben der gespeicherten Daten gesichert werden können. Ein Feature, das heutzutage bei USB-Sticks schon unter "Sonderausstattung" läuft.
"Vertrauliche Daten sind somit wesentlich besser geschützt, als auf herkömmlichen Devices und Administratoren haben deutlich weniger Verwaltungsaufwand", ist Kohl überzeugt. Die Distribution in Österreich erfolgt über Cetus-IT.





4/2010
3/2010
2/2010




Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 
