"Wir denken, dass das Thema "Software as a Service" (SaaS) zumindest noch die nächsten zwei bis drei Jahre ein Schwerpunkt für uns sein wird. Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entdecken nämlich derzeit das große Einsparungspotential, das darin steckt", so Fleissner. Die große Unternehmens-Nachfrage nach integrierten Kommunikationslösungen bewirke bei den Internet Service Providern und Carriern ebenfalls einen stark wachsenden Bedarf nach skalierbaren und effizienten SaaS-Plattformen.
"Wir geben den Providern ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie für jeden Kunden die gewünschten Services an- und abschalten können!" Dieses Angebot sei letztlich bis hin zu privaten Nutzern möglich und gebe die Garantie, dass der Kunde nur zahlen müsse, was er auch wirklich benötige.
Zusammenbindung von Unternehmen
Während im Gespräch mit Providern also der modulare Aufbau des Service-Angebots wichtig sei, gehe es bei Unternehmen mehr um die kommunikative Zusammenbindung räumlich verstreuter Niederlassungen. "Durch die Zusammenbindung wird es etwa möglich, alle Dienste mit nur einer Sicherung für alle Niederlassungen anzubieten, was natürlich erhebliche Kostenreduktionen nach sich zieht", unterstreicht Fleissner. Besonderer Vorzug der angebotenen Lösungen sei das Konzept eines standardisierten Signals, dass sich beliebig weiter verarbeiten lasse. "Während andere Anbieter proprietäre Lösungen haben, verfügen wir über ein offenes und standardisiertes System, das sich in heterogene IT-Umgebungen gut einfügen lässt."
Auch in Österreich (Gold-Partner: expanic Stadelmann) könne man immer mehr Kunden gewinnen. "Hier fällt uns vor allem die Nachfrage nach mobilen Lösungen auf. Die Kunden wollen etwa ihren Blackberry oder ihr iPhone anbinden und auch unterwegs in das System eingebunden sein", so Fleissner. Da die Provider weiter nach neuen Angeboten suchen, werde es heuer wohl auch vermehrt zum Angebot kurzer Videos für das Handy kommen. Bei den Web 2.0-Anwendungen erkennt der EMEA-Chef ein Zusammenwachsen beruflicher und privater Nutzung: "Sucht etwa ein Unternehmen neue Mitarbeiter, werden heute dafür gerne die bestehenden Kontakte der Mitarbeiter in Web-Gruppen genutzt." Gerade auch in diesem Feld sei man aber erst ganz am Anfang und die Zahl entsprechender Angebote werde in nächster Zeit weiter wachsen.
Unified Communications und SaaS
Eine integrierte Lösung für VoIP, E-Mail, Kalenderfunktion etc. ist laut CommuniGate Systems mit SaaS weder teuer noch aufwändig in der Verwaltung. Das Unternehmen hat seine Argumente in einem Ratgeber zusammengefasst, der auf den folgenden sechs Punkten beruht:
- Geringe Anfangsinvestitionen
- Flexibel zugeschnittene Services
- Immer am letzten Stand
- Einfache Integration und Anpassung
- Kleinere IT-Teams im Unternehmen
- Überschaubare Kosten
Das Whitepaper "Unified Communications as a Software as a Service (SaaS) Opportunity" der Radicati Group zum kostenlosen Download unter: www.communigate.com/enterprise/ucdeliveredbysaas.html





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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 
