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Strategien
Interview mit Gerhard Raffing, Infoniqa Informationstechnik
"Vollversorger für den Mittelstand"
Infoniqa Informationstechnik GmbH startete mit einem neuen Geschäftsführungsteam in das Jahr 2009. MONITOR sprach mit Gerhard Raffling, verantwortlich für Marketing und Vertrieb über die neue, österreichweite Ausrichtung des Unternehmens.

„Mit der Ausweitung unseres Marktauftrittes auf ganz Österreich soll Infoniqa mittelfristig als einer der führenden IT-Dienstleister im Mittelstands- und Großkundenbereich etabliert werden.“ - Ing. Mag. (FH) Gerhard Raffling, Geschäftsführer Infoniqa Informationstechnik GmbH

Mit erstem Jänner haben Ing. Mag. (FH) Gerhard Raffling und Mag. Ronald Bürscher die Geschäftsführung des oberösterreichischen Unternehmens übernommen. Sie folgen dem bisherigen Geschäftsführer Hans Reisinger nach, der nach vielen Jahren Infoniqa zu Intersport Austria wechselte. Während sich Ronald Bürscher vor allem dem technischen Bereich widmen wird, obliegt es Gerhard Raffling, den Ausbau des Unternehmens in Österreich voranzutreiben.

"Mit der Ausweitung unseres Marktauftrittes auf ganz Österreich soll Infoniqa mittelfristig als einer der führenden IT-Dienstleister im Mittelstands- und Großkundenbereich etabliert werden", so Raffling. Raffling hat langjährige Erfahrung im IKT-Lösungsvertrieb, unter anderem als Director Sales & Marketing bei ATOS Origin GmbH sowie als Verkaufsleiter bei Alcatel. Raffling stieg Anfang 2008 als Group Director Sales in die Infoniqa Holding ein, unter deren Obhut Infoniqa Informationstechnik GmbH die österreichischen Belange abdeckt.

Microsoft als starkes Standbein

Das Unternehmen kommt traditionell aus dem IBM AS/400-Umfeld. Diese langjährigen Bestandskunden bilden eine solide Basis und bieten umfassende Möglichkeiten für den Einsatz neuer Technologien. In den letzten Jahren hat Infoniqa zudem ein zweites Standbein aufgebaut. Dieses umfasst Microsoft-Lösungen in den Bereichen Professional Services (Infrastruktur, Security), .NET Applikationsentwicklung und SharePoint.

Vor allem hier ortet Raffling ein großes Potential: "Wir sehen gerade jetzt in wirtschaftlich angespannteren Zeiten einen zunehmenden Bedarf bei Collaboration-Plattformen, Management Cockpits, Workflow-Lösungen und setzen hier stark auf Produkte von Microsoft."

Es gäbe in diesem Umfeld zwar eine ganze Reihe an Anbietern, "aber viele agieren nicht fokussiert genug. Wir haben als langjähriger Partner von Microsoft umfassendes Know-how und Erfahrungen in der Umsetzung dieses Themas - und wir haben auch den Durchblick, wenn es um Integrationsprojekte in die IBM-Welt geht." Deshalb habe Infoniqa 2008 auch seine Mannschaft für Microsoft-Lösungen verdoppelt, so Raffling.

SharePoint-Know-how

Nicht nur mit Fachvorträgen, beispielsweise beim Microsoft Network-Meeting, zeigt Infoniqa als "Microsoft Information Worker", wie sich der interne Informationsfluss mit Hilfe des Microsoft Office SharePoint Servers optimieren lässt. "Wir können in Österreich schon auf eine Reihe an Referenzen verweisen", freut sich Raffling.

So hat man zum Beispiel beim Vollholzmöbel-Hersteller Team 7 den Umstieg auf den Microsoft Office SharePoint Server 2007 realisiert. "Eine besondere Anforderung war dabei die Integration der Subsysteme wie die bestehende ERP- und Archivlösung", erläutert Raffling. "Komplexe und umfangreiche Suchfunktionen stellen dabei in Echtzeit alle gewünschten Informationen übersichtlich am Portal zur Verfügung."

Ein anderes Beispiel ist der Stempelhersteller Trodat GmbH. Dort wurde eine Bilddatenbank benötigt, um Bilder der eigenen Produkte in verschiedenen Formaten zum Download anbieten zu können. Die Lösung wurde in das bestehende CMS (Microsoft Content Management Server) integriert und mehrsprachig abgebildet. Die Administration der Bilder und Metadaten erfolgt durch die SharePoint Standard Features. Die Anzeige, Navigation, Formatkonvertierungen und Verknüpfung der Daten wurde individuell von der Infoniqa IT entwickelt.

Neue Niederlassung in Wien

Im Frühjahr wird Infoniqa ein neues Büro in Wien eröffnen, und seine Geschäftstätigkeit am österreichischen Markt deutlich ausweiten. Raffling: "Wien wird nicht nur Vertriebs-, sondern auch ein Dienstleistungsstandort sein!" Aber nicht nur der Ausbau von Serviceleistungen und eine hohe Kundenzufriedenheit sollen zum Wachstum beitragen, Raffling schließt auch Akquisitionen nicht aus.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die vor 20 Jahren gegründet Infoniqa Informationstechnik GmbH österreichweit denselben Stellenwert einnimmt, wie sie ihn seit vielen Jahren für den oberösterreichischen Wirtschaftsraum inne hat: "Als führendes österreichisches IT-Dienstleistungsunternehmen, das innovative und individuelle Lösungen für die zeitgemäße Business-Infrastruktur bereitstellt."

www.infoniqa.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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